Buchmesse Leipzig, März 2016

Zum ersten Mal und auf Einladung des Acabus-Verlages fuhr ich am 17. März mit meinem kleinen Roten nach Leipzig.  Auf der Hinfahrt, irgendwo auf der A4,  überkam mich flüchtig ein sentimentaler Moment. . . als mir bewusst wurde, dass ich vor fast siebenunddreißig Jahren mit dem Schreiben begonnen habe, als Dreizehnjährige, die noch nicht viel wusste von der Welt im Allgemeinen und vom Leben im Besonderen - und die trotzdem unbeirrbar war in ihrem Wunsch und ihn nie aufgab. Und dieses Mädchen von einst war jetzt wahrhaftig auf dem Weg zur Buchmesse Leipzig, wo seine selbstgeschriebenen und gedruckten Bücher nun vier Tage lang in der Messehalle ausgestellt werden. Wie gesagt, ein flüchtiger, aber zugegeben recht berührender Moment.

 

 

Nachdem ich mein Quartier bezogen und mich sortiert hatte, zog ich los, um wenigstens ein kleines bisschen von Leipzig zu sehen, das Alte Rathaus am Markt und die  Thomaskirche zum Beispiel. 

Dieses unglaubliche Blau hielt übrigens exakt einen Tag lang. Als ich mich Freitagsmorgens auf den Weg zur S-Bahn-Haltestelle machte, zeigte sich der Leipziger Himmel trüb und es hatte abgekühlt. War mir allerdings reichlich schnuppe, denn ich würde ja den ganzen Tag in den Messehallen verbringen. Die Vorfreude war riesig, die konnten mir selbst die Massen von Messejunkies nicht nehmen - ich war ja selbst einer :). Sie strömten scharenweise in die Straßenbahn und ich fragte mich zwischendurch, für wie viele Personen so eine Bahn wohl ausgelegt ist.

So lag sie vor mir, die Leipziger Messe im Norden der Stadt, als ich frühmorgens dort eintraf.

 

Bücher über Bücher, Interviews, Vorträge und natürlich die schrägen Vögelchen der Cosplay-Szene, die auf der Leipziger Buchmesse nicht fehlen dürfen...

 

Aber nun mal zum Wesentlichen :), meiner Signierstunde in Halle 5, Stand D 504, am Stand des Acabus-Verlags.

 

Den ganzen Tag über fanden Signierstunden von Acabus-Autoren statt. Es war ein wundervolles Miteinander, Kennenlernen und Wiedersehen, u.a. mit Barbara Leciejewski ("In all den Jahren"), Jaqueline Roussety ("Wenn das der Führer sähe"), Robert Focken ("Arnulf - Die Axt der Hessen"), Carsten Zehm ("Die Diamantschwertsaga"), Hans Joachim Simon ("Die Vatikanverschwörung"), Katja Hirschel ("Die Semmelkönigin") und Karsten Flohr ("Villa Ludmilla").   

 

Ein wunderschöner Tag, auch wenn irgendwann der innere Akku leer ist und man leicht überreizt ist vom Geräuschpegel, den vielen Menschen, dem fehlenden Tageslicht und dem "Ich-hab-zu-wenig-getrunken-Gefühl" im Kopf. Das sind banale Symptome, die sich schnell legen. Die Erinnerungen an die Highlights werden auf jeden Fall überdauern.

 

Ich danke von Herzen für all die netten Begegnungen und Gespräche am Stand und für die kleinen bewegenden Augenblicke, die mir das Herz aufgehen ließen - wie z.B. die junge Leserin, die im vergangenen Jahr an meiner Lovelybooks-Leserunde teilgenommen hatte. Sie zog "Meermädchen und Sternensegler" aus der Tasche und sagte: "Ich hab's extra eingepackt, um es signieren zu lassen." Wie schööööön...

 

Zu guter Letzt danke ich dem Acabus-Verlag für die Einladung zur Signierstunde - es war mir eine riesengroße Freude :)

 

 

... und am nächsten Tag durfte ich meinen Autorenkollegen 

Andre Biakowski 

wieder sehen :).

Beim Frühstücken ließ sich nett über die Buchmesse, neue Projekte und Ideen plaudern. Schön war's!